Ein paar Gedanken zum Sketchday: Ein Manifest. vom

Ein paar Gedanken zum Sketchday: Ein Manifest.

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Wie das so ist, wenn man sich was ausdenkt. Zuerst kracht es einem in die Stirnlappen, dann posaunt man es raus und aus irgendeiner Ecke kommt einer, der es besser weiß.

So ging es mir heute, direkt nach dem ich den Post mit dem Sketchday abgesetzt hatte. Da hopste über den wunderbaren Flix ein Link auf den Web-Comic „Neues Jahr, neues Glück!“ des ebenso bewundernswerten Martin Rathscheck in meine Facebook-Chronik und ich dachte:

„Na prima. Der Rathscheck hat ja Recht. So ein Skizzenbuch ist ja auch nur die Ausrede, nichts richtiges zu zeichnen. Und jetzt sitze ich hier nun mit meinem Sketchday und ganz viele Leute mögen diese Idee. Was nun?“

Okay. Ich habe also nach-nachgedacht und tatsächlich musste ich mich heute mehrfach dabei erwischen, wie ich mir Gedanken machte, was genau ich als im Sktechday veröffentlichen könnte. Welche „Skizze“ wohl „gefällig“ wäre, in sich.

Damit machte ich den Fehler, den Rathscheck in seinem Comic wohl meint: Ich nutzte die Idee des Sketchday, das Skizzenbuch nicht als Entwurfsmedium sondern als konkretes, direktes Medium, in dem es jedoch, anders als in der ausgefeilten Illustrationn, erlaubt sein würde, mal eben etwas „hinzuschludern“. Das spart Zeit und die Produktivität bzw. der Ausstoß an Arbeit bleibt auf hohem Level. Am Ende haste dann zwar vielleicht in wenigen Wochen dutzende Zeichnungen draußen, aber sowas richtig tolles ist dann auch nicht dabei. Qualität geht anders.

Deshalb:

Mein Skizzenbuch-Manifest

Ich, Markus Freise, gelobe mein Skizzenbuch nur für Entwürfe und zur Ideenkonkretisierung von Zeichnungen und Illustrationen zu nutzen, die ich tatsächlich vorhabe auszuarbeiten um diese dann zu veröffentlichen. Das können Studien zum Comic-Projekt sein, Probezeichnungen für Stundenbilder, Recherche-Arbeiten und so weiter. Aber niemals soll ich im Sketchday eine Zeichnung veröffentlichen, die nicht dazu dient, einer anderen Zeichnung auf die Beine zu helfen. So soll es sein.

Die ersten beiden Zeichnungen erfüllen diesen Umstand in jedem Fall und auch die heutige und morgen zu veröffentlichende Skizze wird das tun.

(Und wenn alles gut läuft, kommt diese Tage auch mal wieder was „fertiges“, das ich selbst sehrsehr mag. (Eigenlob stimmt!) Da es jedoch auf einem Lyric eines Musikers basiert brauche ich erst dessen Erlaubnis.)

Puh!

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und vielen Dank an Martin für den Impuls.

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