Instagram LinkedIn

Lorem Ipsum ist kein Quatsch

27.05.2013

Als ich Mitte der 1990er meine erste Karriere als Freelancer hatte, baute ich in eines meiner ersten Layouts – damals für Toyota – als Blindtext den Anfang einer von mir geschriebenen Geschichte ein. Ich fand das lustig und – um das vorwegzunehmen – niemand wirklich schlimm. Blöd war nur, dass man sich bald über den Text und Rechtschreibfehler unterhielt und vom Layout abgelenkt war.

Also dachte ich: Die coolen Designer, die nehmen doch so Latein als Blindtext. So nahm ich das Latein-Buch meiner Schwester, die damals noch zur Schule ging und schrieb eine Passage ab und nutzte die für das nächste Layout. Da wurde dann nicht mehr gelesen, sondern übersetzt! Ja, der Kunde prahlte mit seinen Latein-Kenntnissen.

Ein noch coolerer Designer machte mich dann auf Lorem Ipsum aufmerksam und von da an war Ruhe und es wurde endlich über Design geredet. So dachte ich: Vermutlich ist Lorem Ipsum einfach nur ein Summelsurium an Wörtern, die in Länge und Semantik der deutschen Sprache ähnlich sind, sonst aber sinnleer. Bis ich eben gerade auf dies hier stieß:

Lorem Ipsum komm aus der Sektion 1.10.32 und 1.10.33 des “de Finibus Bonorum et Malorum” (Die Extreme von Gut und Böse) von Cicero, geschrieben 45 v. Chr. Dieses Buch ist Abhandlung der Ethiktheorien, sehr bekannt wärend der Renaissance. Die erste Zeile des Lorem Ipsum, “Lorem ipsum dolor sit amet…”, kommt aus einer Zeile der Sektion 1.10.32.

Verrückt was man so lernt, wenn man es gar nicht vorhat.

Den ganzen Beitrag gibt es bei lipsum.com.

More Blogposts:

Dieses kreative Paradoxon: Wenn man vor lauter Ideen nicht weiter weiß.

Kreative Menschen haben nie „keine Idee“ sondern meistens viel zu viele davon. Das kann lähmen. Was man dann tun kann in diesem Blog-Post.

Neu: Coaching für Deine, diese eine Idee

Ich habe lange überlegt, wie ich es nenne, diese neue Angebot. Ist das ein Sparing, ein Mentoring oder ein Coaching? Letztlich habe ich mich dann einfach für Coaching entschieden. Warum? Lies gerne weiter …

Mit Mikrourlauben den Gott der Kackscheiße besiegen

Ich habe die Pause neu erfunden. Ich nenne es Mikrourlaub. Was das ist und wie es Dir helfen kann erfährst Du in diesem Blogpost.

Wozu? Why? Mein „starkes Warum“.

Heute morgen war es ruhig in der Küche und ich hatte endlich Zeit, mich mit einer Frage zu beschäftigen, die mich seit einiger Zeit (mal wieder) umtreibt: Wozu? Why? Was ist das „starke Warum?“ in meinem Sein als Kreativunternehmer?

Das Leben als Kreativunternehmer – zu Gast bei Vitali Brikmann

Ich durfte Gast sein im Podcast des Bielefelder Kreativen und Fotografen Vitali Brikmann. Wir reden über das Leben als Kreativunternehmer, die besten Frauen der Welt und wie man nicht zeichnen lernt.

ONE. Picture Stories – Die Vernissage am 02.02.20

ONE. – das sind eure Geschichten. Diese eine Songzeile, die dir nicht mehr aus dem Kopf geht. Dieses Lieblingsgedicht, das du mal geschrieben hast. Für die eine da. Den anderen. Dein Taufspruch.

Zaubersprüche

„Was hat es mit dem Zauberspruch auf sich?“ fragte jemand auf Instagram. Und weil Instagram manchmal zu klein für Antworten ist, hier eine in etwas länger.

Tausche deinen Tellerrand gegen mein Buch

Auf Instagram hatte ich es bereits angekündigt: Ich habe eine tolle Idee, wie ich die letzten wenigen gedruckten Exemplare meines Buchs „Du gehst da raus und alles wird zu Gold.“ loswerden möchte.

Warum ich nach über 500 Tagen Meditation einfach aufhörte. Von Meditationskrisen und Maultieren.

Nach über 500 Tagen in Folge habe ich im Sommer 2019 aufgehört zu meditieren. Warum und was das mit Plateaus, Maultieren und Charlotte Roche zu tun hat, erzähle ich in diesem Blog-Beitrag.

Warum ich laufe.

Es gibt viele gute Gründe, zu laufen und Sport zu treiben. Ich habe für mich einen gefunden, der eigentlich nichts mit Sport zu tun hat. In diesem Beitrag erzähle ich Euch davon.

Goodbye, Facebook. Das war super.

Make it count.