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Fernweh

16.11.2010

Geboren kurz nach der Mondlandung und mitten in die Zeit einer an Hysterie grenzenden Euphorie ob der mit der Eroberung des Weltraums erschaffenen Möglichkeiten. Wir hatten Revell-Modelle von zuerst der Saturn V und später von der Columbia. Unsere Was ist was-Bücher erzählten von Siedlungen auf dem Mond und zeigten Weltraum-Bahnhöfte von denen aus es in die weiten des Alls ging. Es war ein Fernweh nach unendlichen Möglichkeiten.

An dieses Gefühl musste ich denken und die Explosion der Challenger 1986 vergessen, die unseren Träumen jäh ein Ende machte, als ich dieses Foto der NASA sah, dass die Astronautin Tracy Caldwell Dyson zeigt, wie sie aus dem Fenster der ISS auf die Erde schaut.

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Die Experten sind sich einig: Das ständige Beobachten der Leben anderer und das Vergleichen mit diesen durch ungehemmten Konsum von vor allem sozialen Medien, führt über kurz oder lang zu mindestens schlechter Laune. Vielleicht sogar in depressive Episoden bis hin zur ausgewachsenen Depression. Aus ganz einfachen Gründen.

Sonnenscheinkind. – ONE.

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