Mad Catz C.T.R.L.i – dein iPhone als portable Spielekonsole vom

Mad Catz C.T.R.L.i – dein iPhone als portable Spielekonsole

Machen wir uns nichts vor: Abgesehen von Spielen, die wie Angry Birds und Co. darauf ausgelegt sind, mittels Touch-Gesten gesteuert zu werden, ist das Spielen von Games auf dem iPhone oder iPad ein Graus. Spiele wie FIFA, Shooter oder Jump’n’Runs, die in eigentlich Konsolenware sind, werden zwar mit virtuellen Sticks versehen. Aber eine präzise und zufriedenstellende Steuerung ist damit nicht möglich.

Disclaimer: Dies ist ein ganz reguläres Review. Ich habe den getesten Controller bei Amazon gekauft. Der Beitrag ist keinster Weise gesponsert, sondern der Ausdruck echter Begeisterung.

MFi-Controller

Wohl deshalb, und in weiser Voraussicht des kommenden Apple TV, hat Apple bereits in iOS8 die Möglichkeit eingebaut, dass Programmierer ihre Spiele mit entsprechendem Code versehen können, so dass diese mit speziellen Hardware-Controllern kommunizieren können. Das geschieht über das MFi-Protokoll und Bluetooth.

Nach reiflicher Überlegung und ebenfalls in weiser Voraussicht des kommenden Apple TV, habe ich mir jetzt so einen zugelegt. Auf der Site Afterpad, die sich speziell mit diesem Thema beschäftigt, habe ich mich umgesehen. Dort wird vor allem der neue Gamevice empfohlen. Dieser wird an das Gerät – iPhone oder iPad – angesteckt und macht daraus ein 1A-Handheld. Zwei Dinge haben mich jedoch von dieser Lösung abgehalten: Zum einen ist der Gamevice aktuell in Europa nicht zu bekommen – der Hersteller müht sich einen Distributor zu finden, schrieb man mir. Zum anderen aber, und das ist der ausschlaggebende Punkt, wollte ich einen Controller, den ich später auch mit dem Apple TV würde koppeln können und der im Handling dem gewohnten von Playstation und Wii U ähnelt.

Deshalb entschied ich mich für die zweite Empfehlung auf Afterpad: Den Mad Catz C.T.R.L.i

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Mad Catz C.T.R.L.i

  • Der Controller selbst ist gut verarbeitet und liegt hervorragend in der Hand. Die Tasten sind hochwertig und reagieren sehr gut. Wer schon einmal einen Konsolen-Controller in der Hand hatte, kommt auf Anhieb zurecht.
  • Als Stromversorgung nutzt der Mad Catz keinen internen Akku, sondern hat ein Batteriefach für AAA-Batterien. Finde ich sehr gut. So ist man auch unterwegs unabhängig. Wer Akkus nutzen will, kann das ja trotzdem tun. Im Notfall tut es aber eben auch ein Gang zum Kiosk.
  • Die Verbindung über Bluetooth geht ruck zuck. Taste auf dem Controller ein paar Sekunden halten, bis der wie wild blinkt. Auf dem iPad oder iPhone in den Bluetooth-Einstellungen den Mad Catz auswählen. Los geht es.
  • Wichtig zu wissen ist, dass nicht unbedingt alle Spiele den Controller unterstützen. Vor allem ältere Games lassen hier entsprechende Optionen vermissen. So zum Beispiel das von mir gemochte Leps World. Hingegen haben nahezu alle neueren Games den Support für MFi-Controller eingebaut. Eine entsprechend aktuelle Liste gibt es auf der erwähnten Page AfterPad.
  • Ich habe verschiedene Spiele damit angetestet. Von FIFA 16 über das großartige Rennspiel Horizon Chase bis hin zum Shooter Space Marshals. Bei allen kam ein 1A-Konsolen-Feeling auf. Deshalb spare ich es mir hier, näher auf das Spielerlebnis einzugehen. Das ist so, wie es sein muss.

Halterung für das iPhone

  • Saupraktisch ist eine, an den Mad Catz anschraubbare Halterung für ein iPhone. So hat man schnell ein, zwar etwas klobiges, aber dennoch gut zu handhabendes Handheld. Schade ist, dass man das Gerät nur im Landscape-Modus einhängen kann. So bleiben einige, wenige Spiele auf der Strecke. Oder man legt das Smartphone in einen Ständer.
  • Gleiches gilt für ein iPad. Mit einem entsprechenden Ständer hat man so eine prima mobile Spielekonsole.
  • Schade ist, dass man die Halterung nicht irgendwie im Controller “verstauen” kann. So muss man, wenn man das Gerät im Rucksack verstaut, die Halterung separat halten. Das schreit danach, dass man sie verliert.
  • Getestet habe ich das übrigens mit einem iPad mini der 1. Generation und einem aktuellen iPhone 6S. Alles prima. Das iPad kackt natürlich bei aktuellen Spielen ab. Doch dafür kann der Mad Catz ja nichts.

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Fazit

Wer Spaß an Spielen hat und das Erlebnis auf seinem iPhone auf den nächsten Level heben will, sollte sich den Mad Catz mal anschauen. Für mich hat sich die Anschaffung gelohnt und ich freue mich, die Spiele auf iOS endlich so spielen zu können, wie ich es von Konsolen und Handhelds gewohnt bin. Next stop: Apple TV.

Zu kaufen gibt es den natürlich bei Amazon.

 

 

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