Die Entwicklung der Dinge – die Kriegstagebücher des Ernst Pauleit vom

Die Entwicklung der Dinge – die Kriegstagebücher des Ernst Pauleit

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Ernst Pauliet

Vor allem durch das faszinierende Album “Feast of Consequences” (Review auf laut.de) des schottischen Sängers Fish bin ich vor einigen Monaten enger an das Thema “1. Weltkrieg” gerückt. Auf diesem verarbeitet er die schrecklichen Erlebnisse seines Großvaters an der Westfront während der Schlacht an der Somme. Davon inspiriert habe ich mich ein wenig in die Thematik eingelesen, selbst etwas dazu beigetragen und verfolge lose die Publikationen rund zum 100. Jahrestags des Kriegsausbruchs, der wenige Tage vor diesem Blog-Beitrag war.

Was mich nun noch einmal besonders neugierig macht, ist das Blog-Projekt “1914-1918 – Die Entwicklung der Dinge“.

In diesem veröffentlicht Julian Finn die Kriegstagebücher seines Urgroßvaters Ernst Pauleit. Und zwar jeweils genau 100 Jahre nach dem originalen Eintrag ins Tagebuch. So bekommen wir nicht nur einen weiteren direkten und ungefilterten Einblick in die Erlebnisse und Erfahrungen eines Front-Soldaten, sondern werden auch die zeitliche Dimension dieser Ur-Katastrophe der Neuzeit miterleben – von Julian Finn hinzugefügte Verlinkungen helfen dann, Dinge besser zu verstehen.

Was ich heute niederlege, kann diesen Blättern fast unverändert entnommen werden. Nur so ist es mir möglich, denen, die während des Krieges weit vom Schuss ab waren, einen unverfälschten Einblick in das Geschehen an der Front zu vermitteln. Ernst Pauleit im Vorwort zu einer Niederschrift mit Schreibmaschine der ursprünglich handgeschriebenen Tagebücher im Jahr 1930

Julia Finn kommt mit der nun erstmaligen Veröffentlichung an ein breiteres Publikum übrigens einem direkten Wunsch von Ernst Pauleit nach:

Dieses Blog ist eine Rekonstruktion der Tagebücher. In der Widmung an seinen Sohn, meinen Großvater Hans Pauleit, schrieb er “Dieses Buch übergebe ich meinem Sohn Hans mit dem Wunsche ‘Möge es Generationen überdauern!’ “. Diesem Wunsche werde ich nun Rechnung tragen und die Tagebucheinträge in den kommenden vier Jahren hier in diesem Blog veröffentlichen. Jeweils auf den Tag genau 100 Jahre nach den Ereignissen. Julian Finn

Ich bin nun sehr gespannt, wie der Weg von Ernst Pauleit sich auftut, hin zu dieser Erkenntnis und welche Wellen das Projekt darüberhinaus vielleicht noch schlagen wird.

Bleibe brav und halte dich tapfer. aus einem Brief der Mutter von Ernst Pauleit

Hier geht es direkt zum Blog:

 

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