Die Idee ist schnell erzählt: Innerhalb von fünf Monaten entsteht jeweils pro Monat innerhalb einer Woche ein jeweils 4-seitiges Kaptiel - plus Titelblatt - zu Pauline Fügs Text „Zauberspruch für Verwundete“.
Die Grundlage
Basis der Idee ist das Konzept des von Scott McCloud erfundenen 24h-Comic-Days an dem in 24 Stunden ein 24-seitiger Comic konzipiert und fertig gezeichnet werden muss. Ein Event, an dem ich gerne einmal teilnehmen würde. Die einzige mir bislang bekannte deutsche Möglichkeit 2010 in Leipzig habe ich jedoch verpasst. Und deshalb habe ich das Ganze auf meine Strukturen angepasst: Einfach schnell zum Ergebnis kommen. Es geht mir darum, ans Zeichnen zu kommen!
Der Text
Den „Zauberspruch“ von Pauline Füg durfte ich das erste Mal im Finale des Slam 2007 in Berlin hören. Auf der Stelle hat der mich gepackt und schoss sofort an die Spitze meiner Slam Poetry-Charts. Hier die Aufnahme von der CD „“„angekommen unterwegs geblieben“, die sich nur geringfügig von meiner Lieblingsversion und damit von der Version auf der das Comic beruhen wird, abweicht:
Der Weg
Vorgenommen habe ich mir, mindestens einmal pro Monat eine Strophe zu zeichnen. Gezeichnet wird auf DIN A4 Hahnemühle „Nostalgie“-Karton. Um mich nicht zu verzetteln werde ich an Stiften nur einen Col-Erase, einen Faber Castell 9000 F und 2B sowie einen Radierstift und ein Staedtler Mars-Radierer nutzen. Lediglich zum Spotten werde ich auf Aquarell zurückgreifen. Es wird nicht geinkt und koloriert. Gelettert wird mit dem Rechner mittels der SilverAge von Blambot.
Das Ergebis
Im Resultat werden ziemlich raue, unbehandelte Bleistiftzeichnung mit Aquarell-Akzenten durchs Spotten entstehen. In einem weiteren Marathon sollen die dann jedoch später geinked und digital koloriert werden.