Sei doch einfach mal genug. Noch was zu Komfortzonen. vom

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Sei doch einfach mal genug. Noch was zu Komfortzonen.

Bestünde dieses ganze Internet nur aus Medium: Ich wäre schon zufrieden. So viele tolle Autorinnen und Autoren tummeln sich da. Gerade eben habe ich den Artikel „How to be enough“ von Todd Brison dort lesen dürfen und habe ein bisschen geweint.

Nur wo nichts ist, kann etwas wachsen.

Ich will hier gar nicht zu sehr vorweg greifen, was den Inhalt angeht. Nur zwei Passagen zitieren, die mich als Kreativen zutiefst berührt haben. Aber letztlich geht es um uns alle. Das große Ganze. Tausche also „Blogger“ gegen „was ich so mache“:

“You have to stay niche as a blogger. Otherwise you’ll be lost in the noise.” You’ve probably heard this one before. and then, if you’re anything like me, you tried that for about a week, got terribly bored and, then sprinted off into the woods to do something like grow an impressive beard and wonder if you could actually spend your life among the trees.

Das bin ich. So wie vermutlich fast jeder Kreativunternehmer. Ich bewundere Menschen, die über Jahrzehnte einer Sache treu bleiben. Einem Zeichenstil. Ach: Einer Profession. Und gleichzeitig weiß ich: Ich würde mich entsetzlich langweilen. Und dann laufe ich wieder, wie Todd Brison, in den buchstäblichen Wald.

Und:

There’s just one issue. Humans were made to experience stress, at least on some level. Cortisol, the hormone largely responsible for stress, has been demonized in several reputable publications, but we largely ignore the benefits — weight loss, improved immune system, reduced inflammation.

Das ist das, was ich meinte mit meinem Artikel „Deine Komfortzone ist keine Komfortzone sondern nur ein Sofa“. Dieser Stress, der entsteht, wenn man etwas tut. Das ist das Beste. Das ist da, wo man sich spürt.

„Genug sein“ bedeutet für mich nicht, eine Ausrede zu haben, „auf dem Sofa herumzulungern wie ein Lump und vor sich hinzusterben“, wie Gary mal sagte. Die Gelegenheiten des Lebens vorbeiziehen zu lassen. Es geht um viel mehr. Es geht darum, seine Komfortzone zu finden und zuzupacken. In dieser wahnsinnigen Welt.

Aber das steht alles im Artikel von Todd:

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